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Athletics ziehen mit Shutouts an Hornets vorbei

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Mainz Athletics
Saarlouis Hornets
6:0 und 8:0


von Dennis Rink

Über die gesamte Saison der Baseball-Bundesliga hinweg wussten die Verantwortlichen der Mainz Athletics, welches Potenzial in ihrer jungen Truppe steckt. Nur abrufen konnte das Team von Trainer Cae Santos dieses Potenzial nicht. Jetzt, gegen Ende der Playdowns, scheinen die A’s zu ihrer Form gefunden zu haben und zeigen genau das Potenzial, das ihnen immer attestiert wurde. Mit 6:0 und 8:0 fegten die Mainzer die Saarlouis Hornets von der Sandflora – eben jene Hornets gegen die die Grün-Gelben in der regulären Saison vier Niederlagen einstecken mussten.

„Wir haben uns in diesem Jahr oft unter Wert geschlagen. Gegen Saarlouis haben wir gezeigt, was wir wirklich können“, sagte Co-Trainer Janusz Radicke. Durch die beiden Heimerfolge vor rund 250 Zuschauern bauten die Athletics ihre Serie auf fünf Siege in Folge aus. „Wir haben in den letzten Wochen Stück für Stück unser Selbstvertrauen zurück gewonnen. Das hat uns in der regulären Saison stellenweise gefehlt“, schilderte Radicke. In beiden Partien dominierten die A’s die Hornets nach Belieben. Die Pitcher Max Boldt und Pat Haugen hatten die Offensive der Gäste im Griff und erlaubten ihnen keinen einzigen Run.

Mindestens einen genauso starken Tag wie die Werfer hatten jedoch auch die Schlagmänner der Mainzer. Immer wieder setzten sie die Saarlouis-Pitcher unter Druck und produzierten so zahlreiche Hits. Nach dem dritten Inning führten die Grün-Gelben schon mit 5:0 und hätten ihren Vorsprung sogar noch weiter ausbauen können. Drei Läufer waren auf den Bases als Andreas Lastinger einen weiten Schlag ins Outfield feuerte – dieser aber in einem Handschuh der Hornets-Verteidigung landete, die sich aus dem Inning rettete und die Partie offen hielt. Und auch im siebten Inning schafften es die Mainzer, keiner ihrer drei Läufer nach Hause zu bringen. „Das müssen wir uns sicherlich ankreiden. Gegen Spitzenteams werden solche Fehler eiskalt bestraft“, sagte Radicke. „Daran müssen wir noch arbeiten.“

Einen ähnlichen Verlauf nahm auch die zweite Partie, die die Gastgeber bei ihrem vorletzten Heimauftritt auf der Sandflora ebenfalls beherrschten. Zwar stand es bis ins sechste Inning hinein 2:0, doch ein Homerun von Martin Kipphan sorgte schließlich für klare Verhältnisse. „Wir hätten beide Spiele deutlich höher gewinnen können“, analysierte Radicke, schränkte aber auch ein: „Wir haben dennoch sehr gut gespielt und können zufrieden sein. Wichtig war, dass wir wieder die Nummer eins im Südwesten sind“, blickte der Co-Trainer zufrieden auf die Tabelle. Schließlich haben die A’s den vorletzten Platz verlassen und sind am Lokalrivalen vorbei auf den sechsten Rang geklettert. Diesen Platz wollen die Mainzer nun verteidigen. Und sollten sie ihr Potenzial weiter abrufen, sollte ihnen das auch gelingen.

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